Berufsbegleitende Weiterbildung zum/zur Schemapädagogin/Schemapädagogen (IFS):      

Angehörige der sozialen und Bildungsberufe müssen sich zunehmend mit Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen, die psychische Störungen offenbaren (Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, ADHS, Angststörungen, Zwänge, Emotionsregulationsstörungen). Psychische Störungen führen auch in der Regel zu Beziehungsstörungen – im jeweiligen sozialpädagogischen Kontext. Dadurch steigen auch die Anforderungen an die Selbst- und Sozialkompetenz der pädagogischen Fachkraft. Das Thema „psychischeStörungen“  wurde nur unzureichend in den sozial- und schulpädagogischen Ausbildungen behandelt.  Lücken in der Fachkompetenz bei Angehörigen der sozialen und Bildungsberufe sind die Folge. Dieser Herausforderung stellt sich nun das IFSPaderborn .Wir bieten eine berufsbegleitende Ausbildung zur Schemapädagogin/zum Schemapädagogen an. Eine Abschlussarbeit und Prüfung sind ebenso Bestandteile dieser Ausbildung. Schemapädagogik® ist ein neuropädagogisches Konzept, das auf den schemabasierten Psychotherapien beruht (Schematherapie, Klärungsorientierte Psychotherapie, Kognitive Therapie, s. www.schemapaedagogik.de).
Mehr Infos zur Buchreihe  „Schemapädagogik kompakt“ unter:
www.ibidem-verlag.de/reihen/sk.htm.

Weiterbildungsinhalte
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben Schlüsselkompetenzen, die an der Schnittstelle zwischen Schematherapie/Klärungsorientierter Psychotherapie und Pädagogik liegen. Ziel ist ein tieferes Verständnis für Beziehungsstörungen in sozialpädagogischen Praxisfeldern.
-Einführung in die Schemapädagogik
-Schemata und Modi der pädagogischen Fachkraft und  entsprechende Kollisionen mit herausfordernden  Jugendlichen
-Das Konzept der Persönlichkeitsstörungen
-Das Schemapädagogische Selbstkontroll-Training  (SSKT)
-Umgang mit Manipulationstechniken
-Neurobiologie und Schematheorie
-Methoden des Konfliktmanagements (schemapädagogischer Methodenkoffer)
-Stühlearbeit
-Komplementärer Beziehungsaufbau
-Einsatz schemapädagogischer Arbeitsmaterialien im  Praxisfeld
-Gewaltprävention
-Psychoanalytische Pädagogik
-Schemapädagogisches Elterntraining
-Konfrontative Pädagogik
-Angststörungen
-Konstruktiver Umgang mit Beziehungsstörungen

Die zukünftigen Schemapädagoginnen/en
erhalten die Lizenz und das vollständige Material, um folgende Fortbildungsveranstaltungen selbstständig durchführen zu können:

1. Einführung in die Schemapädagogik (1tägig)
2. Schemapädagogik bei Persönlichkeitsstörungen I (1tägig)
3. Schemapädagogik bei Persönlichkeitsstörungen II (1tägig)

 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten
während der Weiterbildung umfangreiche
Materialien für die Praxis.


Kursleitung, Referentin und Referenten
:
- Antonia Bentler, Dipl.-Päd./Coach und Trainerin,            - Schemapädagogin,       
PaderGogik, IFS Paderborn

Teilnahmeanforderungen:
Bewerberinnen und Bewerber der Schemapädagogik-Weiterbildung müssen eine pädagogische, psychologische oder soziologische Fach- oder Hochschulabschluss-Prüfung vorweisen. Erzieherische Ausbildungen (Fachschule) werden nach Prüfung unter gewissen Voraussetzungen auch berücksichtigt.
Ausnahmeregelungen sind in der Sache begründet und je nach persönlicher Eignung bei Einzelentscheidungen möglich. (s.a.: http://www.schemapädagogik.de)

Teilnahmegebühr
1.900Euro (incl. MwSt.),
 

Anmeldung:
PaderGogik
Antonia Bentler
Fürstenweg 18
33102 Paderborn

T:05251 33927
E-Mail: info@padergogik.com 
Web: www.padergogik.com